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Q&A: Wie sollten die Journalisten reagieren?
Feb
23
2012
Frage von Thomas K: Wie sollten die Journalisten reagieren?
Wie sollten die Journalisten auf die gebrochene Zusage der Chinesen auf freie Berichterstattung während der Olympiade reagieren.
beste Antwort:
Answer by Rosalie
Sie sollten nichts berichten u. wir nichts gucken!
Was denkst du? antworte jetzt!
Antwort # 4
Ich denke, dass die Journalisten mit einem Maulkorb herum ihre Berichterstattung abhalten werden müssen. Eine wirklich freie unabhängige Berichterstattung wird es nicht geben, dass ist das Riesenproblem. Abreisen werden sie wohl nicht, aber sie sollten ihre Berichterstattung so gestalten, dass China aussen vor ist. Also, missachten.
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Antwort # 5
Wir werden, wie bei den anderen Spielen zuvor, alles darüber erfahren, wer wie schnell die 100m gelaufen ist, das Bogenschießen gewonnen hat, oder den Kanuslalom für sich entschieden hat. Aus sportlicher Sicht ist doch nun wirklich nichts zu befürchten. Ich denke, das ist doch erst mal primär bei einer Sportveranstaltung.
Dass offenbar vorher gemachte Zusagen nun nicht mehr gelten sollen, ist natürlich problematisch. Die Frage ist, inwiefern sich diese nun teils revidierte Zensur auf die Berichterstattung der sportlichen Ereignisse vor Ort auswirkt. Selbst wenn ein Sportredakteur seiner Arbeit nicht in gewohnten Umfang nachgehen kann, sollte er nicht abreisen. Solange seine Arbeit nicht essentiell gefährdet ist, gäbe es dafür keinen Grund.
Die Journalisten sollen lieber vor Ort bleiben und kritisch berichten. Bringt viel mehr als abreisen.
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Antwort # 1
Es wurde doch seitens der Chinesischen Regierung dem weltweiten Druck nachgegeben und alle Internetseiten wieder zugänglich gemacht.
Außer pornographische und subversiv agierenden Seiten,
darunter auch welche, die pro Tibet eingestellt sind.
In der Hoffnung, dass eine uneingeschränkte Berichterstattung über die Olymischen Spiele reibungslos möglich ist und die Spiele ansich für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis bleibt.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich bin durchaus für das Durchsetzen der Menschenrechten in Tibet,
aber im Grunde eine Gegnerin von politischer Instrumentalisierung der Olympischen Spiele.
Zumal das Tibet Problem, sollte man sich mal mit dieser komplexten Historie befassen, nicht ganz so einfach abzuhandeln ist.
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