Q&A: Autobiographische Bücher die im Buch selbst nicht die Geschichte des Autors sondern einer fiktiven Person sind

May

8

2013

Frage von bambi: Autobiographische Bücher die im Buch selbst nicht die Geschichte des Autors sondern einer fiktiven Person sind
Wie z.B. im Buch “Transit” von Anna Seghers.

Nochmal die Frage etwas detaillierter:
Ein buch das über die Geschichte einer fiktiven Person erzählt, in Wirklichkeit aber die Geschichte des Autors selbst ist (u.U. mit einigen Änderungen)?
Es gibt Bücher, die eine Geschichte einer Person erzählen. Diese Geschichte weist aber extreme parallelen zu der Geschichte des Autors auf. Hier spricht man nicht von autobiographischen Texten. Diese Form von Romanen hat einen ganz speziellen Namen soweit ich weiß und genau den such ich.

beste Antwort:

Answer by Martin Fulliee
Eine Autobiographie ist eine Autobiographie.
Wenn eine fiktive Person behandelt wird, die zwar
Parallelen mit dem Autor aufweist, dann ist es ein Roman
mit autobiographischen Zügen.

Eine “fiktive Autobiographie” gibt es nicht.

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Antwort # 1

“Tod in Venedig” von Thomas Mann (oder Heinrich, ich bring’ die beiden permanent durcheinander) wäre so eines. In Ansätzen, aber nicht vordergründig auch noch “Unterm Rad” von Hermann Hesse. Und es gab noch von Jack London ein Buch über Alkoholismus, aber von dem weiß ich weder den Titel, noch ob es nicht tatsächlich eine Autobiographie war. Müßte man recherchieren.

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Antwort # 2

wüsste noch eine autobiographisches buch
und zwar von der nobelpreisträgerin elfriede jelinek “die klavierspielerin”
hilft zwar nicht deine frage zu beantworten aber vielleicht intressiert es dich

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Antwort # 3

Anbei ein Beispiel einer fiktiven Autobiografie…
J. R. Moehringer
Tender Bar
Autobiographischer Roman
JR wächst im Haus seines Großvaters auf, wo er mit seiner Mutter und weiteren Verwandten wohnt – seinen Vater hört er nur im Radio. Aus Mangel an männlichen Vorbildern zieht es ihn schon als Junge in die wichtigste Bar der Kleinstadt in der Nähe New Yorks. Moehringer zeichnet aus seinen Erinnerungen die skurrilsten Figuren nach, die bis auf wenige Ausnahmen im Roman ihre echten Namen behalten haben. Auf dem Weg zur Erfüllung seines Traums treibt es ihn nach Yale und in die Redaktion der New York Times – und immer wieder zurück in die Bar, die wichtige Jahre lang sein Lebensmittelpunkt bleibt. Moehringer erzählt zahlreiche Episoden aus dem Umfeld der Bar und aus seiner Zeit vor der Fertigstellung seines ersten Romans. Trotz Plauderton glänzt Moehringers Lebensgeschichte mit Tiefgang und Emotionen, wenn er von zahlreichen verkorksten zwischenmenschlichen Beziehungen und originellen Charakteren erzählt. Tender Bar ist sehr lesenswert und kurzweilig.

S. Fischer Verlag 2007, 459 S

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Antwort # 4

Lorenzo Carcaterra:
- Mein Vater, der Mörder. Eine wahre Geschichte von Liebe und Hass
- Sleepers

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Antwort # 5

John Irving – Bis ich dich finde

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Antwort # 6

Hallo,

eventuell meinst Du den personalen Ich-Roman. Hier sind Autor u. Erzähler (Erzählstimme) nicht identisch, aber der Roman weist autobiographische Züge auf. Der Protagonist erlebt Dinge, die der Autor selbst erlebt hat, wird aber nicht zu erkennen gegeben.

Oder aber den Memoirenroman. Auch hier kann sich Dichtung u. Wahrheit miteinander vermengen (“zweipolige ich/ich-Struktur). Beispielsweise in Goethes “Dichtung u. Wahrheit” :-) od. in Thomas Manns “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull”.

Ansonsten: Stephen Kings Bücher weisen bspw. oft stark autobiographische Züge auf. In seinen Romanen verarbeitet er seine eigenen Ängste, aber auch traumatischen Erlebnisse. — Trotzdem werden seine Bücher unter Fiktion eingereiht. (Wie gesagt – “autobiographische Züge”.)

Ich hoffe, ich konnte helfen.:-)

LG,
tippfeler

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