Ich brauche eine Gedichtsinterpretation zum Gedicht “Heimat1″ von Rose Ausländer.Kann einer mir helfen?

Feb

8

2013

Frage von sopna: Ich brauche eine Gedichtsinterpretation zum Gedicht “Heimat1″ von Rose Ausländer.Kann einer mir helfen?
Heimat1

Dieser herbe Rausch der Fremde
fremder Heimat ohne Ende
hält mich immerfort in Atem

Riesig ist der nachbarliche
Park mit seinen seidnen Rasen
und den adeligen Bäumen

Der immense überschlanke
Hintergrund der Wolkenkratzer
gibt dem Garten sein Gepräge

Übersonntes Entengleiten
auf dem See und seine weiche
Sprache sind Musik im Keime

Lange Autostrassen blenden
zwischen parallelen Flüssen
trinken wir den Rausch der Fremde

Und des Nachts wenn alle schlafen
nehmen wir die gleichen Gaben
von den demokratischen Sternen

Meine Sehnsucht kann nicht schlafen
Träume wachen auf und haben
meiner Mutter ewige Züge
meiner Mutter sanfte Hände
eigne Heimat ohne Ende.

kann einer mir das gedicht bis donnerstag (21.02.2008) kurz erläutern??

beste Antwort:

Answer von schnurzelschnaeutzchen
Da ist meinem Verständniss nach jemand in der Fremde und versucht sich diese schön zu denken, hat aber immense Sehnsucht nach seinem zu Haus, nach seiner Heimat. Vielleicht sieht seine Heimat so aus wie er die Ansicht in die Fremde hineiniterpretieren möchte. und wird dadurch von seiner Sehnsucht nie erlöst. Kommt in der Fremde nie an.
Ich hoffe diese meine Ansicht konnte Dir helfen.

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Antwort # 1

Das Gedicht „Heimat1“, geschrieben von der deutsch-jüdischen Lyrikerin Rose Ausländer im Jahre ….?…, beschreibt die Fremde und die Sehnsucht nach der Heimat.
Das reimlose Gedicht hat 7 Strophen, wobei jede Strophe dreizeilig und die letzte fünfzeilig ist.
(Ich weiß jetzt nicht, ob du die nur weggelassen hast, aber in dem Gedicht sind weder Kommas noch Satzzeichen vorhanden. Nur ein Punkt am Ende)
Sie spricht niemanden an im Gedicht. Verwendet aber in der 1. und letzten Strophe die Ich-Form (1. Strophe, 3. Zeile: “…hält mich immerfort in Atem”, 7. Strophe, Zeilen 1,3,4,5…)
In der 5. und 6. Strophe spricht sie in der Wir-Form (Zitat…)
Anscheinend musste sie ihre Heimat verlassen. In den ersten 6 Strophen beschreibt sie die Fremde, in der letzten Strophe kommt ihre starke Sehnsucht nach der Heimat und der Mutter zum Ausdruck.

Da meine Schulzeit schon etwas her ist, kann ich mich an die Fachausdrücke nicht erinnern (Strophenaufbau, kein Reim und sowas). Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Musst du natürlich noch ausführlicher machen.

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